Führungskraft als Coach – Geht das denn überhaupt?

Gerade im Zusammenhang mit dem Thema Agilität stoße ich immer wieder darauf, dass sich die Rolle der Führungskraft als Coach wandeln sollte.

Aber kann das wirklich funktionieren? Ich bin seit vielen Jahren als professionell ausgebildeter Coach in verschiedenen Firmen unterwegs und habe ein sehr klares Verständnis davon, was Coaching für mich bedeutet.

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Ein Coaching sollte stets freiwillig sein

Die wichtigsten Aspekte dabei sind dabei, dass Coaching immer auf Freiwilligkeit basieren sollte und nicht vom Arbeitgeber erzwungen ist, nur damit irgendetwas getan ist. Man sollte jedem die Wahl lassen, wie, wann und von wem er gecoacht werden will. Schließlich geht es hier um die eigene Weiterentwicklung.

Jedoch gibt es eine weitere wichtige Frage: Ist das auch zwischen dir als Führungskraft und deinem Mitarbeiter so? Was, wenn der Mitarbeiter nicht von dir gecoacht werden will?

Oder, aus irgendwelchem Grund auch immer, du diesen Mitarbeiter nicht coachen willst. Lass dir doch mal das Wort „Vorgesetzter“ auf der Zunge zergehen. Was bedeudet das für Dich und den Mitarbeiter? Du wurdest also als Führungskraft einem Mitarbeiter vorgesetzt, ob der das wollte oder nicht. Evtl. auch, ob du das wolltest oder nicht.

Ein zweiter zentraler Punkt in meinem Arbeitsverständnis als Coach ist, dass es keine Abhängigkeit zwischen Coachee und Coach geben darf. Wie sieht es damit im Verhältnis zwischen Führungskraft als Coach und Mitarbeit aus? Entsteht durch die Hierarchie nicht ganz automatisch eine Abhängigkeit?

Aber auch hier gibt es kein Schwarz und Weiß. Bestimmte Themen können nämlich durchaus mit Coaching-Techniken und Methoden durch die Führungskraft als Coach behandelt werden.

Und du kannst damit deine Mitarbeiter unterstützen, selbst zu guten Lösungen zu kommen und ihre Erfahrung und Kompetenzen bestmöglich einzusetzen, statt ihnen Anweisungen zu geben. Hierdurch wird immens das Vertrauen und die Zusammenarbeit gestärkt.

Dabei solltest du immer sehr klar zwischen Beratung und Coaching unterscheiden und dir darüber bewusst sein, in welcher Form du mit deinen Mitarbeitern kommunizierst.

Was du dafür benötigst, ist ein faktisch richtiges Wissen zu Coaching-Techniken und die eigene Fähigkeit, dich selbst und dein Umfeld reflektieren zu können, um zu entscheiden, ob Coaching eine geeignete Herangehensweise an das aktuelle Thema deines Mitarbeiters ist.

Wir nehmen genau deswegen unsere Klienten an die Hand, stehen als Partner zur Seite und kümmern uns – angepasst auf die individuelle Situation.
Unser Coaching ist eine Investition in deine Gesundheit, in deine Zufriedenheit und deinen beruflichen Erfolg. Wir unterstützen dich als PARTNER – INDIVIDUELL & FÜRSORGLICH. Wir lassen dich nicht allein, sondern kriegen deine Situation gemeinsam nach vorne entwickelt.

Die Essenz:

  • eine Führungskraft als Coach kann themenabhängig  wirken
  • bei vielen Themen ist aber die Grundlage für Coaching nicht vorhanden
  • … weitere Informationen findest du unter www.kathrin-noekel.com oder buche dir direkt ein erstes kostenfreies Analysegespräch und wir schauen gemeinsam auf deine Ressourcen.

Wie können wir Sie bzw. Dich unterstützen?

Tipp zum Wochenstart: | Agiere in Deinem Einflussbereich!, Führungskräftecoaching, Coaching für Führungskräfte